Häufige Fragen zur Beingesundheit
Antworten auf Ihre Fragen
Häufige Beinleiden 1/3
F) Wie häufig treten Beinbeschwerden auf?
A) Ungefähr 30 % der Menschen in Europa leiden an Beinbeschwerden. Eine kürzlich von Boehringer Ingelheim an 4000 Frauen in Deutschland, Großbritannien, Frankreich und Mexiko durchgeführte Umfrage ergab, dass 24 % sehr häufig bzw. häufig unter schmerzenden Beinen, 21 % sehr häufig bzw. häufig unter schweren Beinen und 28 % sehr häufig bzw. häufig unter müden Beinen leiden (mehr).
Weitere Beinbeschwerden, unter denen die befragten Frauen sehr häufig bzw. häufig leiden, sind geschwollene Beine (12 %), Besenreiser (15 %), Krampfadern (13 %), Krämpfe (17 %) und Knieprobleme (19 %).
F) Wodurch entstehen die häufigsten Beinbeschwerden?
A) Ursachen für schwere, müde Beine sind in der Regel langes, stilles Sitzen oder Stehen. Aber auch die Lebensweise kann dazu beitragen, wie beispielsweise lange Reisen, eine ungesunde Ernährung und Bewegungsmangel. Manchmal können Beinbeschwerden auch mit anderen Erkrankungen (beispielsweise Diabetes), oder einer Schwangerschaft sowie mit der Einnahme einiger Medikamente oder in manchen Fällen auch einfach mit dem fortgeschrittenen Alter einhergehen (mehr).
F) Welche Vorerkrankungen können Beinbeschwerden auslösen?
A) Venenerkrankungen können die Ursache für eine Vielzahl von Beinbeschwerden, wie schmerzende, geschwollene, schwere oder müde Beine sowie auch für Krampfadern sein. Sie sind weit verbreitet und fast jeder ältere Mensch leidet an einer schlechten Durchblutung der Beine. Venenerkrankungen können sich in Form von Krampfadern (bläuliche, hervortretende und erweiterte Venen), einer chronischen Veneninsuffizienz (dabei ist der Rückfluss des Blutes aus den Beinen chronisch beeinträchtigt) oder Ödemen (gestörter Abfluss des Blutes in den Beinvenen) äußern (mehr).
Schwangerschaft: Eine Schwangerschaft kann mit Schwellungen in den Füßen, Knöcheln und Beinen einhergehen – 30 % der Frauen in der ersten Phase der Schwangerschaft und bis zu 70 % der Frauen im späteren Verlauf der Schwangerschaft leiden an Beinbeschwerden. In der Regel bilden sich die Symptome nach der Geburt zurück. Allerdings empfehlen wir den Betroffenen, gut auf ihre Beine zu achten, um ein Wiederauftreten der Beschwerden in Zukunft zu vermeiden (mehr).
Diabetes: Bei Diabetikern können aufgrund von Veränderungen der Blutgefäße und Nerven im Bereich der Beine und Füße Beschwerden auftreten. Diabetes kann auch die Sensibilität der Nerven einschränken, eine auch unter der Bezeichnung periphere Neuropathie bekannte Erkrankung. Patienten mit dieser Erkrankung bemerken wunde Stellen an Füßen oder Beinen eventuell gar nicht, was zu einer Infektion an dieser Stelle führen kann. Für Diabetiker sind daher eine fachgerechte Fußpflege und regelmäßige Arztbesuche unerlässlich, um etwaige Anzeichen rechtzeitig und wirksam behandeln zu können (mehr).
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