Häufige Beinbeschwerden
Schwangerschaft und Beinbeschwerden
Die Schwangerschaft ist eine spannende Zeit, während der der Körper zusätzlich arbeiten muss, um Mutter und Kind auf die Geburt vorzubereiten. 30 % der Frauen leiden in der ersten Phase der Schwangerschaft und bis zu 70 % der Frauen im späteren Verlauf der Schwangerschaft an Beinbeschwerden.
Was geschieht während der Schwangerschaft?

Während der Schwangerschaft müssen die Venen etwa 20 % mehr Blut durch den Körper transportieren – dies entspricht einem zusätzlichen Liter – wodurch Kreislauf und Blutgefäße in den neun Monaten der Schwangerschaft und danach zusätzlich beansprucht werden.
Bei fortgeschrittener Schwangerschaft drückt die wachsende Gebärmutter auf die Venen in der Beckenregion und erschwert so den Rückfluss des venösen Blutes zum Herzen. Der Blutstau wird stärker und damit nimmt auch das Risiko für Krampfadern zu, weil das Venensystem unter extremer Belastung steht.
Was Sie für Ihre Beine tun können

Sie können das Risiko der Entstehung von Krampfadern verringern, indem Sie tagsüber Kompressionsstrümpfe tragen, Ihre Füße häufig hochlegen und Ihren Partner oder Freund bei Krämpfen um Massagen bitten. Essen Sie kaliumreiche Nahrungsmittel, z. B. Bananen. Das wirksamste Gegenmittel sind jedoch Übungen, z. B. ganz einfache Schritte, die Sie im Sitzen ausführen können. Diese finden Sie hier.
Tipps zur Reduzierung oder sogar Vermeidung von Beinbeschwerden finden Sie unter Der richtige Weg zu gesunden Beinen.
Arzneimittel, wie z.B. auch Antistax sollten während der Schwangerschaft und Stillzeit nicht eingenommen werden.
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